Wir sind compagnons
Wir sind Katja und Sophia, Designerinnen aus dem Rhein-Main-Gebiet. Getroffen haben wir uns in einem Projekt zum Klimawandel und dabei entdeckt, was uns begeistert.
Unser Thema ist einfach gesagt: gutes Zeug! Oder etwas eleganter: uns verbindet eine Vorliebe für Dinge, die schön und praktisch sind. Dinge, die viel bringen und lange halten. Deswegen entwickeln wir Produkte, die uns den Alltag leichter und die dabei die Welt nicht schlechter machen. Eines davon, unseren Hängehaken, kann man übrigens seit über zehn Jahren bei SIDE by SIDE kaufen.
Weil wir viel unterwegs sind und oft eine Menge Zeug transportieren, sollte klaps eine Transportbox werden. Aber natürlich so schön, dass man sie stehen lassen kann, egal ob im Wohnzimmer oder auf der Picknickwiese. Im Prozess ist klaps ein echter Alltagshelfer geworden, eine Kiste, die alles mitmacht und schön ist. Auf's Wesentliche reduziert.
Wir mögen schöne Dinge – aber was wir noch mehr lieben ist: Platz! Deswegen klappt man klaps einfach zusammen und lässt die Kiste verschwinden, sobald man sie nicht braucht.

Wieso klaps?
Das Leben ist turbulent genug. Deswegen brauchen wir Dinge, die halten, was sie versprechen. In dieser Lücke zwischen Alltag und Anspruch entstand klaps.
Die Geschichte dahinter: Vor ein paar Jahren ist mir eine Einkaufskiste im Treppenhaus zerborsten. An einem Tag, der sowieso schon knapp kalkuliert war. An solchen Tagen fragt man sich, wieso es Einkaufskisten gibt, die nur so tun, als könnte man den Einkauf damit hochtragen? Und weil es solche Situationen in jedem Leben gibt, wollten wir uns wenigstens die geplatzten Einkaufskisten ersparen. Also haben wir uns intensiv mit den Themen: Aufräumen, Tragen, Verstauen und Transportieren beschäftigt und uns mit Kisten, Körben oder Kartons auseinandergesetzt. Wir haben Klappmechanismen und Prinzipien ausprobiert, Größen getestet, nach Materialien recherchiert und herausgekommen ist: klaps!

Wieso sieht klaps so aus?
Was können und wollen wir tragen und wieso Design manchmal fies und trügerisch sein kann.
Apropos Format: es gibt echt tolle, große und breite Tragetaschen und Kisten! Manche sehen auch richtig gut aus. Das Problem ist: wer sie voll macht, der bricht zusammen.
Nach jeder Menge Umzügen, Transporten und Partys haben wir gelernt: lieber fünf Mal laufen, als fünf Tage Rückenschmerzen. Außerdem lauert die Gefahr am Türrahmen oder am Kofferraum. Wer sich eindrehen muss, um mit einer überbreiten Kiste durchzukommen, der riskiert Bandscheiben oder Fingerknöchel.
Deswegen hat klaps Schultermaß. Damit kommt man auf jeden Fall durch jede Tür und die Last ist gleichmäßig verteilt. Abgeschaut haben wir uns das übrigens bei den guten alten Weinkisten unserer Großeltern. Denn die wussten, dass man langfristig nicht mehr schleppen sollte, als man kann.
Apropos Material: "Alter Schrott muss 'raus, neuer Schrott muss 'rein" hat Katja immer gerne den Song von Element of Crime gesummt, wenn wir uns mit dem Thema Material beschäftigt haben. Denn eines war klar: Wenn wir uns über den Plastikmüll der Einkaufskisten und Wäschekörbe aufregen, dann ist der Anspruch hoch, keinen neuen Müll zu erzeugen.
Also sollte unsere Kiste aus Holz sein. Korbmaterial war auch im Gespräch ebenso wie neue Verbundstoffe. Am Schluss hat das Pappelsperrholz gewonnen. Erstens weil es leicht und zertifiziert ist, zweitens weil es eine Patina bekommen kann, ohne dabei an Würde zu verlieren.
Das Waschpapier hat uns durch seine Festigkeit überzeugt und aufgrund der Tatsache, dass es so saubere, schöne Kanten hat. Außerdem sieht es nach dem Waschen tatsächlich immer mehr aus wie Leder.
Und die Elemente aus Buchenholz? Tja, das hat sich aus der Logik ergeben, dass alle Funktionselemente von klaps aus richtig stabiler Buche sind. Die geht schwer kaputt.

